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Wissenswertes rund ums Ei

Individuelle Küchenplanung

Ei, ei, ei, Ostern kommt immer näher. Das ist die Zeit der bunten Eier. Habt ihr euch schon mal richtig mit dem Thema Ei beschäftigt? Nein? Dann ist dieser Blogbeitrag genau das richtige für euch. Ganz unten wartet noch die Anleitung zum perfekten Frühstücksei auf euch. Lasst es euch schmecken!


Erst mal vorweg: Woher kommt überhaupt das Osterei?

Das Ei gilt in vielen Religionen als Symbol für die Auferstehung, bzw. einen Neuanfang. Viele antike Völker färbten bereits Eier zu besonderen Anlässen. Bei uns hatte das Färben von Eiern jedoch ursprünglich einen praktischen Grund: In der Fastenzeit von 6 Wochen durften keine Eier gegessen werden. Die Hühner legten allerdings weiter Ei nach Ei. Um diese zu konservieren, wurden sie abgekocht. Und um die unterschiedlich alten Eier unterscheiden zu können, die sich in der Fastenzeit ansammelten, wurden sie unterschiedlich farblich markiert. Nach Ende der Fastenzeit konnten dann die angesammelten, gekochten, bunten Eier endlich gegessen werden. Dieser Brauch der bunten Eier hat also lange Tradition und hält sich bis heute. Nun wird den Kindern erzählt, dass der Osterhase die Eier versteckt. Zudem gibt es über ganz Deutschland verteilt unterschiedliche Geschichten und Traditionen rund um das Osterei, die meist christliche Hintergründe haben.


Nun zu den Hard Facts: Warum sind Eier eigentlich so gesund? Und was hat es mit dem Cholesterin auf sich?

Wir alle wissen es: Eier sind unglaublich gesund! Wer sich mal mit Ernährung beschäftigt hat, kennt sicher schon die Vorteile: Eier verfügen über viel und hochwertiges Eiweiß, wertvolle Vitamine und viele weitere Inhaltsstoffe, die unserem Körper guttun. Bis vor ein paar Jahren hieß es noch, dass Eier sehr schlecht für den Cholesterinspiegel wären. Deshalb wurden Eier lange Zeit zu Unrecht verurteilt. Fakt ist, Eier verfügen über viel Cholesterin. Damit beeinflussen sie den körpereigenen Wert jedoch nicht negativ. Forscher haben sogar das Gegenteil herausgefunden: Durch die Einnahme von Cholesterin, fährt der Körper die eigene Cholesterinproduktion herunter. Je nach körperlicher Gesundheit und individuellen Ernährungsgewohnheiten empfehlen Wissenschaftler sogar, ein Ei pro Tag zu essen.
Aufgrund des hohen Protein-Anteils sind Eier besonders bei Sportlern sehr beliebt, denn aus Protein baut unser Körper Muskeln auf. Außerdem helfen Eier beim Abnehmen, denn Eier halten uns besonders lange satt, wenn wir sie zum Beispiel zum Frühstück essen. So bleiben wir von Heißhungerattacken verschont. Zudem bewirken Eier eine Freisetzung des Hormons Adiponectin, welches unser Insulin im Fettgewebe anregt. So wird unser Fettstoffwechsel angekurbelt und wir nehmen ab.


Es muss nicht immer das Hühnerei sein…

Auch die Eier von vielen anderen Vögeln sind essbar und gesund.. Es gibt viele Alternativen zum klassischen Hühnerei, so zum Beispiel das Wachtelei. Deutlich kleiner als ein Hühnerei, dafür aber sehr schmackhaft und würzig gilt es als Delikatesse. Wachteleier könnt ihr auch in größeren Supermärkten finden. Weitere Alternativen zum Hühnerei sind durchaus schwerer zu beschaffen, so zum Beispiel Gänseeier. Diese gibt es in gut sortierten Feinkostläden zu kaufen, ebenso wie Straußeneier. Diese riesigen und sehr leckeren Eier, lassen sich jedoch am besten direkt beim Erzeuger kaufen (auch in Deutschland gibt es Straußenfarmen) oder online bestellen. Sie sind aber nicht gerade günstig. Da Straußeneier jedoch auch als Deko-Objekt beliebt sind, kann die ausgeblasene, intakte Eierschale verkauft oder zum Erzeuger zurückgebracht werden, der diese dann weiterverkauft. So wird das Straußenei, in welches etwa bis zu 24 normale Hühnereier passen, preislich wieder etwas erschwinglicher. Für alle, die es nicht so exotisch mögen, reicht dann vielleicht doch ein Wachtelei.


Eier richtig lagern und Salmonellen vermeiden

Eier sind ein Naturprodukt und müssen nicht unbedingt kühl gelagert werden. Wenn ihr die Eier ungekühlt gekauft habt, zum Beispiel direkt beim Erzeuger, halten diese auch bis zu 18 Tage weiterhin ungekühlt und werden nicht schlecht. Kauft ihr sie jedoch gekühlt, so solltet ihr diese weiterhin kühl halten, da die Eier sonst eine potenzielle Quelle für Salmonellen werden.. Eiweiß- oder Eigelb-Überbleibsel vom Backen lassen sich übrigens super einfrieren oder geschlossen im Kühlschrank einige Tage lagern.
Die Eier lässt man am besten im Eierkarton, denn Gerüche von anderen Lebensmitteln, wie stark riechender Käse oder Knoblauch, können durch die dünne Schale ins Innere gelangen. Die Eier schmecken dann plötzlich merkwürdig, obwohl sie noch gut sind. Grundsätzlich ist jedes frisch gelegte Ei bis zu 28 Tage lang haltbar, wenn es richtig gelagert wurde. Generell ist es wichtig zu testen, ob Eier noch frisch sind.


Einfach selbst testen: Sind meine Eier noch gut?

Der Verzehr von schlechten Eiern kann unseren Körper wirklich krank machen, deshalb ist es wichtig, beim Verarbeiten von Eiern, egal ob für gekochte Speisen oder für Desserts mit rohem Ei, auf Frische und Hygiene zu achten. Ob Eier noch verarbeitet werden können und wie frisch sie sind, könnt ihr ganz einfach zuhause ohne viel Aufwand testen. Dazu braucht ihr nur eine Schale oder ein großes Glas. Füllt dieses mit kaltem Wasser. Legt nun euer Ei vorsichtig hinein. Sinkt es auf den Boden und liegt quer, ist es besonders frisch und ihr könnt es auch für Speisen mit rohen Eiern verwenden. Beginnt sich eine Seite des Eis aufzurichten, erkennt man, dass das Ei schon etwas älter ist. Es ist jedoch auf jeden Fall noch genießbar. Je höher sich das Ei aufrichtet, umso älter ist es – spätestens, wenn das Ei auf der Wasseroberfläche schwimmt, gehört es entsorgt.


Was sind das für Nummern auf meinem Ei?

Jedes Ei aus dem Einzelhandel ist mit einer Nummer bedruckt. Was diese genau bedeutet, ist den meisten Käufern nicht bekannt. Tatsächlich sind diese Beschriftungen jedoch sehr hilfreich, denn man kann erkennen, woher das Ei stammt. Die ersten beiden Ziffern beschreiben, wie das Huhn gehalten wurde. Hierbei bedeutet 0 - Biohaltung, 1 – Freilandhaltung, 2- Bodenhaltung, 3 – Käfighaltung. Die darauffolgenden Buchstaben beschreiben das Land, aus dem das Huhn stammt, dann folgen Zahlen für das jeweilige Bundesland: 01 für Schleswig-Holstein, 02 für Hamburg, 03 für Niedersachsen, 04 für Bremen, 05 für Nordrhein-Westfalen, 06 für Hessen, 07 für Rheinland-Pfalz, 08 für Baden-Württemberg, 09 für Bayern, 10 für das Saarland, 11 für Berlin, 12 für Brandenburg, 13 für Mecklenburg-Vorpommern, 14 für Sachsen, 15 für Sachsen-Anhalt, 16 für Thüringen. Die danach folgenden Nummern sind eine Zuordnung zum Betrieb. Wir können also ganz einfach am Stempel des Eis ablesen, woher es genau kommt, auch wenn wir den Eierkarton schon entsorgt haben.


Das perfekte Frühstücksei – so geht‘s

Kommen wir nun wie versprochen zum klassischen Frühstücksei. Jeder isst es anders. Der eine bevorzugt ein noch flüssiges Eigelb, der nächste mag sein Ei am liebsten so hart wie möglich. Aber wie kocht man das perfekte Ei ohne Eierkocher? Hier unsere Anleitung

1. Nehmt einen kleinen Topf und befüllt ihn mit Wasser
2. Bringt das Wasser zum Kochen
3. Legt vorsichtig die Eier ins Wasser. Besonders einfach geht das mit Hilfe eines Löffels.
4. Setzt einen Deckel auf euren Topf mit den Eiern.
5. Lasst die Eier so lange im Topf, bis eure Wunschhärte erreicht ist. Benutzt eine Eieruhr oder einen Timer zur Überwachung der Zeit.
6. Nehmt das Ei aus dem Wasser und schreckt es gründlich mit kaltem Wasser ab.

Aber wie lange braucht ein gutes Ei im kochenden Wasser? Das kommt natürlich darauf an, welche Härte euer Ei haben soll.
Hier ein Überblick über die verschiedenen Kochzeiten:

3 ½ Minuten: Das Eigelb ist wundervoll flüssig, das Eiweiß teilweise auch noch
5 Minuten: Das Eigelb ist angenehm weich, das Eiweiß auch
7 Minuten: Das Eigelb ist wachsartig und das Eiweiß fest
10 Minuten: Das Eigelb sowie das Eiweiß sind sehr fest


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